Der große Konzern Google, hat kein gutes Händchen für Social-Medias. Zwar haben sie schon versucht einiges an den Mann (sowie an die Frau) zu bringen, wie z.B. Buzz, iGoogle oder Wave, doch bis jetzt scheiterten sie klaglos. Das Programm „Wave“ wurde vor einiger Zeit sogar ganz vom Markt genommen. Anscheinend gab es nicht genügend Tester, auch die Tools waren so komplex, dass der Verbraucher davon überrumpelt wurde.
Warum kriegt ein Unternehmen wie Google, es also nicht auf die Reihe, ein soziales Netzwerk aufzubauen?
Googles Hauptgeschäft wird von der Technik getrieben. Sie verbessern und schrauben so lange, bis dieses Kerngeschäft gegen eventuelle Mitbewerber geschützt ist. Doch ein soziales Netzwerk lebt von den Gefühlen seiner Nutzern. Und für diese Gefühle hat Google zurzeit kein Händchen, da sie zurzeit viel kritisiert werden. Aktuell z.B. Street View.
Ein weiteres Problem wäre der späte Einstieg in die Social-Medias. Facebook und Twitter sind die führenden Netzwerke und werden von zahlreichen Usern benutzt. Ein neuer Anbieter wird es hier schwer haben ran zukommen. Er müsste gute und starke Argumente haben, damit die User ihr altes Netzwerk verlassen und über den bevorstehenden Verlust der Freunde und des Netzwerks drüber hinweg sehen. Der ehemalige Google-Produktmanager, Bindu Reddy, machte mal den Vorschlag, dass Google zum Start eines sozialen Netzwerks viele Prominente Stars, wie z.B. Lady Gaga, Bruce Willis oder Megan Fox, engagiert.
Stars als Lockmittel?
Die meisten Nutzer solcher Netzwerke wollen doch meistens nur alte Schulfreunde wieder finden oder Freundschaften pflegen. Dies wäre vielleicht ein kleiner Bonus, jedoch kein Grund sein altes Netzwerke zu verlassen.
Wie man sehen kann, kann Google halt doch nicht alles.

